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Aktualisierung am 19. Juli  2010

 

Der Philharmonische Chor Esslingen wurde 1965 von dem Lehrer und Musikerzieher Helmut Gramlich gegründet. Unter seiner Leitung wurden viele bekannte Oratorien und Messen aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne aufgeführt. Herausragend waren der Messias von Georg Friedrich Händel in einer szenischen Aufführung, das Buch mit sieben Siegeln von Franz Schmidt, La Grande Messe des Mortes von Hector Berlioz sowie die Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach. Auch weltliche Musik   stand   auf   dem   Programm   wie Anatevka   von   Jerry  Bock, Carmina Burana von  Carl Orff, Zar und Zimmermann von Albert Lortzing, Liebeslieder von Johannes Brahms sowie ein Richard-Wagner-Abend. 1977 wurde das zur 1200-Jahr-Feier der Stadt Esslingen komponierte Musical ES-1200 von Manfred Liebl uraufgeführt.

Der Chor hat unter der Führung von Helmut Gramlich eine Reihe von Partnerstädten der Stadt Esslingen besucht und dort musiziert, auch zusammen mit einheimischen Chören wie in Udine (Italien). Weitere Stationen waren Schiedam (Niederlande), Budapest (Ungarn), Neath (Wales), Sheboygan (USA), Eger (Ungarn) und Tour (Frankreich).

Bei den Festspielen in Schwäbisch Hall war der Chor mehrmals zu Gast, zuletzt im Juni 1999. Die Firma Daimler-Benz lud den Chor zu einem Werkskonzert ein.

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Die letzte Aufführung unter der Leitung von Helmut Gramlich war ein Festliches Konzert zur Jahrtausendwende: das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart – zum Gedenken an das Traurige des vergangenen Jahrhunderts – und – als Dank für das Schöne – der Lobgesang (Sinfonie Nr. 2) von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Helmut Gramlich starb unerwartet am 11. Januar 2000. Für die mitreißende Art, mit der er den Philharmonischen Chor für die Musik begeisterte, sind wir ihm dankbar und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. 

 

 

 

 

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In Sabine Eberspächer fand der Chor eine würdige Dirigentin. Unter Ihrer Leitung wurden die c-moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart, Haydns Jahreszeiten, die Motette Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen von Johannes Brahms sowie das Requiem von Maurice Duruflé aufgeführt. Die Esslinger Zeitung schrieb dazu in einer Kritik: „Mit der Motette `Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen´ von Johannes Brahms hatte der Philharmonische Chor in bester A-cappella-Manier das Konzert eröffnet. Hier zeigte sich, dass der hohe Qualitätsstandart, den der Chor unter seinem Gründer und langjährigen Leiter, Helmut Gramlich erreicht hatte, von Sabine Eberspächer nahtlos weitergeführt wird – man hörte einen geschmeidigen und intonationsreinen Chorklang mit dynamischer Tiefenschärfe und wunderschön abphrasierten Endungen.“

Im Juli 2002 sang der Chor gemeinsam mit dem Esslinger Vokalensemble Beethovens 9. Sinfonie. Die Gesamtleitung hatte Andreas Kraft.

Zu weiteren Aufführungen unter Sabine Eberspächer gehören die Liebesliederwalzer von Johannes Brahms, das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach und Chormusik von Johann Sebastian Bach, Mendelssohn Bartholdy, Johannes Brahms, Anton Bruckner und Maurice Duruflé innerhalb einer Konzertreise nach Hall in Tirol und Neustift/Stubaital.

Im Herbst 2003 der Elias von Mendelssohn-Bartholdy, im Mai 2004 Petite messe solennelle von Gioacchino Rossini und im November 2004 von Johannes Brahms Ein deutsches Requiem. Zum 1. Mai 2005 führte der Chor das Singspiel Im weißen Rössl auf mit der Musik von Ralf Benatzky und arrangiert von Dieter Aisenbrey. Ein besonderes Konzert   war   die   Aufführung   von   Fanny   Hensel-Mendelssohns   Oratorium   nach   Bildern  

 

 

 

der Bibel und das Oratoriumfragment Christus von Felix Mendelssohn Bartholdy mit einer Werkeinführung durch Sabine Eberspächer am 27. November 2005. Im Mai 2006 folgte eine Geistliche Abendmusik im Spiegel der Romantik mit Werken von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Josef Rheinberger, Hugo Wolf, Johannes Brahms, Anton Bruckner, John Rutter und Gioacchino Rossini mit Teilen der  Petite messe solennelle.

Es folgte eine Konzertreise nach Potsdam. In der Kath. Kirche St. Peter & Paul sang der Chor am 27. Mai 2006 die Petite messe solennelle von Gioacchino Rossini.

Am 3. Advent 2006, den 17. Dezember, wurde in der voll besetzten Frauenkirche in Esslingen das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt mit den Teilen I und IV bis VI. In Fortsetzung gelungener Aufführungen folgte am 6. Mai 2007 in der Esslinger Frauenkirche die Aufführung Die Schöpfung von Joseph Haydn. Lang anhaltender Beifall belohnte Chor, Orchester und Solisten mit ihrer Dirigentin.

Bei den Kulturtagen der Stadt Esslingen „Stadt im Fluss“ im September 2007 beteiligte sich der Chor bei der Stadtoper, komponiert von der Esslingerin Susanne Hinkelbein, mit dem Part „Letzter Aufruf: Heimat“, „Haus Kesselwasen 16/2, Brückle, Esslingen, Baujahr 1962“. Mit je 8 Aufführungen am 14. und 15. September begeisterte der Chor viele Esslinger, die zum Aufführungsort „Kleiner Markt“ gekommen waren.

Im Schlusskonzert des Jahres 2007 gelangten zwei selten aufgeführte Oratorien zur Aufführung: Ottorino Respighi´s Lauda per la natività del Signore (Lobgesang auf die Geburt des Herrn) und Camille Saint Saëns Oratorio de Noël (Weihnachtsoratorium). Am 8. Juni 2008 führte der Chor das Oratorium Paulus von Felix Mendelssohn Bartholdy in der gut besetzten Statdtkirche St. Dionys in Esslingen auf. Am 2. November 2008 stand das Requiem von Gabriel Fauré auf dem Programm, sowie das Sanctus von Felix Mendelssohn Bartholdy und das Pater noster aus dem Oratorium Christus von Franz Liszt. Lang anhaltender Beifall der Zuhörer belohnte an diesem Abend die Musizierenden.

Weitere Aufführungen: Stabat mater von Antonin Dvořák in der vollbesetzten Stadtkirche St. Dionys am 5. April 2009. Klangfestival in Heilbronn am 11. Juli 2009 im Deutschordensmünster Rossinis „Petite messe solennelle“. Stunde der Kirchenmusik in der Stadtkirche St. Dionys am 7. November 2009 „We praise thee, o Lord“: Chormusik und Lieder englischer Komponisten. Am 17. und 18. Juli 2010 wurde im Gemeindehaus am Blarerplatz Carl Orffs Carmina Burana aufgeführt.

Der Chor hat zurzeit 100 aktive Sängerinnen und Sänger.

Alle Aufführungen seit Herbst 2000 sind hier zusammengefasst.

 

 

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